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Filmprojekt „Demokratie für Alle“

 

In 2025 haben das Humboldt-Gymnasium und die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule im Rahmen des Projekts „Demokratie für Alle – ein Filmprojekt“ erfolgreich ein inklusives Filmvorhaben realisiert. Unter der künstlerischen Leitung des Regisseurs und Theaterpädagogen Marco Pejrolo arbeiteten Schülerinnen und Schüler beider Schulen über drei Monate hinweg gemeinsam an der Entwicklung, Produktion und Postproduktion eines Kurzfilms, der sich mit den Themen Demokratie, Antidiskriminierung und gesellschaftliche Teilhabe auseinandersetzt.

Ziel des Projekts war es, jungen Menschen mit und ohne Behinderung die Möglichkeit zu geben, gemeinsam kreativ zu arbeiten, voneinander zu lernen und sich über die Werte einer demokratischen Gesellschaft auszutauschen. Dabei stand nicht nur die filmische Arbeit im Vordergrund, sondern auch das gegenseitige Kennenlernen und der Abbau von Vorurteilen.

In mehreren Workshops zu Demokratiebildung, Inklusion und Mediengestaltung entwickelten die Teilnehmenden eigene Ideen, aus denen schließlich ein tolles Drehbuch entstand. Unterstützt von Lehrkräften beider Schulen lernten die Jugendlichen durch die Workshops verknüpft mit den eigenaktiven Prozessen die Grundlagen des Drehbuchschreibens, der Kameraführung und der Regie kennen. Der überwiegende Teil der Projektarbeit fand in englischer Sprache statt. Dadurch konnte zugleich die Sprachkompetenz der Teilnehmenden gefördert werden.
Das Ergebnis ist ein eindrucksvoller Kurzfilm von 45 min, der besonders im Entstehungsprozess die Themen Demokratie, Diskriminierung und Bedürfnisse der Einzelnen aus der Perspektive der Jugendlichen beleuchtet hat. Darüber hinaus konnten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Thematik Demokratie und gemeinsame Absprachen auseinandersetzen. Es zeigte sich in der Auseinandersetzung mit den Aufgaben eindrücklich, wie wichtig Vielfalt, Mitbestimmung und gegenseitiger Respekt sind. Dieses konnte von allen beteiligten Schülerinnen und Schülern wunderbar umgesetzt werden.

Der Film feierte im Rahmen einer öffentlichen Premiere im Xinedome vor über 350 Zuschauerinnen und Zuschauern seine Uraufführung. Im Anschluss fand eine lebhafte Austauschrunde statt, in der Publikum und Teilnehmende über die im Film dargestellten Themen ins Gespräch kamen.

Das Projekt wurde regelmäßig durch Feedbackrunden begleitet und dokumentiert. Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schülern zeigten, dass sie nicht nur neue filmische und mediale Kompetenzen erworben, sondern auch ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Demokratie, Gleichberechtigung und Teilhabe sowie die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen gewonnen haben. Das Projekt hat gezeigt, dass Inklusion und kulturelle Bildung sich auf besondere Weise verbinden lassen – mit nachhaltiger Wirkung für alle Beteiligten.

 

Mai bis November 2025, Förderverein der Friedrich von Bodelschwigh-Schule e.V.