„Kein Platz für Ausgrenzung – Mehr Platz für Toleranz“: So heißt eine Aktion der Diakonischen Bezirksstelle.
Ziel der Aktion ist es, in weiten Teilen Ulms eine klare, öffentlich sichtbare Positionierung für Toleranz und gegen Ausgrenzung sichtbar zu machen. Zu diesem Zweck wurden in Ulm ca. 30 Bänke aufgestellt, beschriftet mit den Botschaften „Kein Platz für Ausgrenzung“ oder „Mehr Platz für Toleranz“. Beide Botschaften sollen Passantinnen und Passanten zum Nachdenken anregen und ins Gespräch bringen. Im Rahmen von Fotoaktionen bei der Langen Nacht der Demokratie sowie auf dem Hans und Sophie Scholl Platz konnten Menschen sich auf den Bänken fotografieren lassen und sich zu Toleranz, Inklusion, Solidarität und Menschenwürde sichtbar positionieren. Die Fotos wurden im Internet, auf Instagram und auf Facebook veröffentlicht und haben damit ein sichtbares Zeichen für Toleranz und gegen Ausgrenzung gesetzt. Damit konnten auch Menschen erreicht werden, die bei den Fotoaktionen nicht selbst dabei waren. Auch die einzelnen Einrichtungen, bei denen die Bänke aufgestellt sind, waren aufgerufen, eigene Aktionen rund um die Bänke zu machen und Fotos dazu zu veröffentlichen. Zum Einsatz kamen die Bänke außerdem in der Vesperkirche sowie bei verschiedenen Veranstaltungen.
Eingebunden in die Aktion war der Jugendhilfeträger „andere baustelle e.V.“. In der hauseigenen Schreinerwerkstatt haben Jugendliche die Bänke „Mehr Platz für Toleranz“ hergestellt. Auch bei diesen Jugendlichen, die teilweise selbst Opfer von Diskriminierung sind, erfolgte eine Auseinandersetzung mit dem Thema. Es entstand das Gefühl gesehen zu werden und einen Beitrag leisten zu können.
Über einen QR Code auf der Bank „Mehr Platz für Toleranz“ kann man sich über die Arbeit der Partnerschaft für Demokratie informieren. Die Bänke stehen weiterhin an vielen verschiedenen Stellen im öffentlichen Raum.
